| Indonesischer Militarismus abgelehnt |
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| Geschrieben von Administrator | |
| Donnerstag, 6. November 2008 | |
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Seit der Gründung der „Internationalen Parlamentarier für West Papua“(IPWP) in London unter Führung der Parlamentarier Andrew Smith und Lord Harries haben tausende Papua regelmäßig Demonstrationen in West Papua abgehalten, in denen sie für Freiheit und zum Eingreifen der internationalen Gemeinschaft aufriefen. Über 100 Unterstützer der Internationalen Parlamentarier für West Papua haben am 03.11.2008 gegen den erhöhten Militarismus in Papua eine Demonstration vor dem Provinzlegislativratsgebäude in Jayapura abgehalten.
„Wir lehnen den Militarismus in Papua ab. Wir sehen mehr und mehr voll bewaffnete Indonesische Militärsoldaten (TNI) in den Dörfern und Städten herumlaufen“, sagte IPWP Papua Koordinator Buchtar Tabuni in seiner Rede. „Die Soldaten sollen Bedrohungen von außen aufhalten, nicht die Menschen in den Städten überwachen.“ Buchtar sagte die Anzahl bewaffneter Soldaten in Papua gebe den Anschein, dass ein Krieg im Gange sei. Er sagte die Militärpräsenz sei am 16. Okt. besonders stark gewesen, als eine Massenkundgebung zur Einführung der IPWP abgehalten wurde. Die Organisation IPWP wurde in London durch zwei Britische Parlamentarier am 15.10.2008 gegründet, mit dem Ziel den „Act of Free Choice“ (Akt der Freien Wahl oder Pepera referendum) von 1969 rückgängig zu machen. Die IPWP glauben, dass der Akt unfair war, da er nach einem Repräsentantensystem, statt nach dem Prinzip eine Person - eine Stimme, durchgeführt worden war. „Es waren so viele Soldaten dort, die Durchsuchungen vornahmen, wo es doch die Aufgabe der Polizei ist, die öffentliche Ordnung sicher zustellen“, sagte Buchtar. Buchtar bat den Sprecher des Papua Legislativrates John Ibo auch ein Treffen mit Papuas Provinzpolizeichef und dem Militärkommandanten von Cendrawasih zu arrangieren, betreffs der steigenden Anzahl von Soldaten in Papua. John sagte, er würde die Anfrage der Demonstranten den Behörden weitergeben und nach Erklärungen anfragen. Zeitgleich verschärft sich auch die Militarisierung in der Merauke Region im Distrikt Boven Digoel an der Grenze zu Papua Neuguinea. Der Kommandeur der XVII Cenderawasih Einheit, Major-General A.Y. Nasution, hat alle seine Offiziere der Special Yonis Force, 132/Galuh Taruna an der Grenze aufgefordert, weiter wachsam und aktiv zu sein um die Integrität des Staates Indonesien zu beschützen. Er sagte seinen Truppen, dass sie keine Befürchtungen bezüglich Gesetz und Menschenrechte haben müssen. „Solange ihr die Gesetze des Militärs anwendet, braucht ihr keine Angst zu haben.“ |
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Zeitgleich verschärft sich auch die Militarisierung in der Merauke Region im Distrikt Boven Digoel an der Grenze zu Papua Neuguinea. Der Kommandeur der XVII Cenderawasih Einheit, Major-General A.Y. Nasution, hat alle seine Offiziere der Special Yonis Force, 132/Galuh Taruna an der Grenze aufgefordert, weiter wachsam und aktiv zu sein um die Integrität des Staates Indonesien zu beschützen. Er sagte seinen Truppen, dass sie keine Befürchtungen bezüglich Gesetz und Menschenrechte haben müssen. „Solange ihr die Gesetze des Militärs anwendet, braucht ihr keine Angst zu haben.“


