| Internationale Solidarität und Proteste zum West Papua Unabhängigkeitstag |
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| Geschrieben von FdN | |
| Samstag, 5. Dezember 2009 | |
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Der 1. Dezember ist das Symbol der Freiheit für die Menschen West
Papuas. Eine Freiheit die sie mit ihrer Unabhängigkeitserklärung von
der Niederländischen Kolonialherrschaft vor 48 Jahren zu besiegeln
hofften und um die sie nach der indonesischen Übernahme mit dem Akt der
„Freien“ Wahl so schändlich betrogen wurden. Auch dieses Jahr wurde
wieder an vielen Orten demonstriert und die mittlerweile in West Papua
verbotene Morning Star Freiheitsflagge gehisst. Die indonesische
Polizei und paramilitärische Einheiten gingen mit äußerster Härte gegen
die Demonstranten vor. Es gibt Berichte, die besagen, dass
Demonstranten in Jayapura zusammengeschlagen und Dutzende verhaftet
wurden sowie Schüsse fielen. Von den an verschiedenen Orten festgenommenen befanden sich 13 Personen nach Angaben des Vorsitzenden Polizei Pressesprechers Senior Commissioner Agus Riyanto in Polizeigewahrsam. In Anbetracht der anhaltenden Menschenrechtsverletzungen durch indonesische Beamte an Papuas in Arrest und Haftsituationen ist dies keine gute Aussicht. Inzwischen wurden die Verhafteten wieder frei gelassen. In diesem Augenzeugenvideo sehen Sie das brutale Vorgehen der Polizei in Polimak, Jayapura http://www.youtube.com/watch?v=tJ5I1jvGJJo Es gab in anderen Ländern Solidaritätsbekundungen mit dem Unabhängigkeitstag der Papuas. Vor der Indonesischen Botschaft in London durch die „FeeWestPapuaCampaign UK“: http://freewestpapua.org/index.php?option=com_content&task=view&id=1078&Itemid=2 In Wellington/Neuseeland durch “Peace Movement Aotearoa (PMA)“: http://www.converge.org.nz/pma/wp011209.htm In Sydney Australien: http://www.thewire.org.au/daydetail.aspx?SearchDay=2009-12-01%E2%80%A8 Die Stadträte von Marrickville und Leichhardt in Sydney, hissten die Morning Star Flagge auf ihren Rathäusern: http://www.indymedia.org.nz/article/78061/morning-star-flag-flies-sydney Es wird Zeit, das indonesische Politiker und Sicherheitskräfte endlich erkennen, dass sie das Freiheitsstreben der Papuas nicht mit Gewalt brechen können. Es ist an der Zeit für die Internationale Gemeinschaft zu handeln. |
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