| Iwanggins Verhandlung beginnt in Jayapura |
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| Geschrieben von Administrator | |
| Dienstag, 15. Januar 2008 | |
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Wir berichteten bereits über die Verhaftung des freiwilligen
Anwaltes für die Menschenrechtsorganisation ELS-HAM in West Papua durch
die Anti-Terror Spezial Polizei „Detachment 88“. Am 24.10.2007 in
„Menschenrechtsanwalt verhaftet“ und über seine Inhaftierung am
28.10.2007 in “Menschenrechtsanwalt in Gefahr“, nachzulesen im Archiv. Die Verhandlung von Iwanggin Sabar Olif (43) wurde im Jayapura Staatsgericht am 7. Januar 2008 eröffnet.
Der Staatsanwalt sagte in seiner Eröffnungsrede, der Beschuldigte
habe eine SMS von Marto J. Jowey SH empfangen, die in Beschimpfungen
verfasst war, welche sich folgendermaßen äußern: Der Staatsanwalt sagte jedoch auch aus, dass Marto J.Jowey SH abstritt die SMS gesendet zu haben, sondern sagte die SMS die er gesendet habe sage aus, dass `Fisch mit Formalin verseucht sei, welches ein Virus beinhalte’ weil der Beschuldigte plante Fisch auf dem Hamadi Markt zu kaufen. Die abstreitende Aussage des Zeugen wurde auch bestätigt durch die Aussage der Expertenzeuge Ruby Z. Alamsyah von IT Security und Gerichtsmedizin, PT Jaringan Nusantara, Jakarta. Nach Aussage des Staatsanwaltes war eine weitere Folge der durch Iwanggin weitergeleiteten SMS Nachricht, dass die SMS die Menschen in Papua sehr aufbrachte. Manche Papua begannen sich schwindlig zu fühlen, unter Kopfschmerzen zu leiden oder fingen an sich zu übergeben, mit dem Ergebnis, dass sie tatsächlich glaubten die in der SMS enthaltene Information sei Zutreffend. Dies resultierte in einen Ausbruch unkontrollierbarer Wut, welcher zu anarchischen Aktionen führte, wie Attacken auf Geschäfte, die Nahrungsmittel und Getränke verkaufen, so wie es in Yahukimo am 22 September 2007 geschah und in Boven Digul. Menschen die unter Schwindel litten und anfingen sich zu übergeben wurden zur Untersuchung in die Puskesmas (Gesundheitszentren) gebracht. Die Ärzte zogen aus den Untersuchungen den Schluss, die Patienten litten unter Malaria und hohem Blutdruck. Der Beschuldigte wird unter dem Artikel 160 des „Criminal Code“ angeklagt und sieht einer Strafe von maximal 5 Jahren entgegen. Analyse: Iwanggin Sabar hatte beabsichtigt, die SMS seinen engen Freunden zu schicken um sie vor in der Gemeinschaft stattfindenden Entwicklungen zu warnen. Seltsam ist aber das der Staatsanwalt eine Verbindung zwischen der SMS und der Wut von Menschen im Boven Digul Distrikt und den Ereignissen im Yahukimo Distrikt an der Südküste Papuas hergestellt hat, wo Menschen unter Vergiftungen litten. Daher können wir den Schluss ziehen, dass der Beschuldigte Sabar Iwanggin durch das Jayapura Staatsgericht für schuldig befunden werden wird.
KPKC GKI Synode in Papua |
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