| Politische Gefangene im Hungerstreik |
|
|
| Geschrieben von Administrator | |
| Dienstag, 24. Juli 2007 | |
|
Filep Karma, ein politischer Gefangener in West Papua, ist derzeit im Hungerstreik im Gefängnis in Jayapura. Er begann den Hungerstreik nachdem er einen Brief der Behörden erhalten hat und indem angekündigt wird, dass er und sein Mitgefangener Yusak Pakage vom Gefängnis in Jayapura nach Jakarta verlegt werden soll.
Politische Gefangene in West Papua sind im Hungerstreik Filep Karma, ein politischer Gefangener in West Papua, ist derzeit im Hungerstreik im Gefängnis in Jayapura. Er begann den Hungerstreik nachdem er einen Brief der Behörden erhalten hat und indem angekündigt wird, dass er und sein Mitgefangener Yusak Pakage vom Gefängnis in Jayapura nach Jakarta verlegt werden soll. Sein Hungerstreik folgt den Beispielen anderer politischen Gefangenen wie Gandhi, der damit gegen die britische Besetzung demonstrierte oder Mandela, der mit anderen Mitgefangenen damit für bessere Haftbedingungen protestierte. Sie wollen damit ein Zeichen setzen, dass in ihrem Land keine Gerechtigkeit existiert. Filep Karma und Yusak Pakage wurden jeweils zu 15 und 10 Jahren Haft verurteilt, weil sie die verbotenen West Papua Flagge, die Morgensternfahne in einer friedlichen Demonstration am 01.12.2004 gehisst hatten. Filep Karma ist ein 45 Jahre alter Beamter und Yusak Pakage ein 26 Jahre alter Student. Das Rote Kreuz wurde inzwischen gerufen und brachte Filep Karma ins örtliche Krankenhaus von Jayapura. Es ist nicht das erste Mal, dass Filep Karma im Hungerstreik ist, wie Human Rights Watch in seinem Bericht „Protest and Punishment: political prisoners in Papua“ mitteilt. Karma begann den Hungerstreik mit dem Schwur zu schweigen. Er symbolisierte es mit einem weißen Tuch, das er sich vor den Mund band. Als er von Reportern befragt wurde, warum er den Hungerstreik begonnen hat, antwortete Karma schriftlich; als eine Form des Protestes gegen seine politische Inhaftierung. Es gibt starke Sicherheitsbedenken sollten beide Gefangene weg von ihrer Familie und Freunden aus Jayapura nach Jakarta verlegt werden. Ebenso kann diese geplante Aktion der Verlegung zweier politischer Gefangene in dem Licht der weiteren Einschüchterung durch die indonesischen Machthaber gegenüber der Unabhängigkeitsbewegung angesehen werden. |
| < zurück | weiter > |
|---|







