| Update: Timika Verhaftung |
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| Geschrieben von Administrator | |
| Mittwoch, 2. April 2008 | |
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Aufgrund des Hissens der Kejora (Morning Star Flagge) wurden am 1.
Dezember 2007 vor der St Petrus Paulus Kapelle in Kwamki Lama, Timika
35 Menschen durch die Polizei von Timika festgenommen und zur Befragung
festgehalten. Binnen weniger als einer Woche wurden einige der
Verhafteten freigelassen, während sechs Personen unter Verdacht der
Subversion (MAKAR) noch festgehalten werden. Die Hauptanklage ist „dass
sie mit der Absicht Handelten sich von NKRI (dem einheitlichen Staat
der Republik von Indonesien) abzuspalten“ und die Artikel 55, 106 und
107 des Kriminalgesetzbuches verletzt haben.
Die Namen der sechs Verdächtigen sind:
1. Jacobus Pigai, männlich, 35 Jahre, ein Mitarbeiter des Tourismus Departments des
Sie alle sehen sich dem minimalen Strafmaß von 20 Jahren und einem maximalen von lebenslänglicher Gefangenschaft gegenüber. Die Gefangenen erachten die Anklagen als extrem harsch, gegeben der Umstand dass sie nicht diejenigen waren die die Flaggen hissten, sondern ersucht wurden teilzunehmen von einer bestimmten Gruppe, welche ihre Häuser aufsuchte und sie frühmorgens aus dem tiefen Schlaf weckte und sie zur St Petrus-Paulus Kapelle, Kwamki Lama mitnahm. Dort hatte sich eine große Menschenmenge versammelt; plötzlich wurden Flaggen inmitten der Menge hervorgezogen. Sie sagen, dass sie nicht wussten wer es war, der die Flaggen mitgebracht hatte. Der Verdächtige Jacobus Pigai wurde zum Beispiel verhaftet, als er ein Foto mit seiner Handykamera welche Lemasa gehört, aufnehmen wollte. Er wurde festgenommen und beschuldigt Informationen ins Ausland zu senden. Die derzeitigen Umstände der Gefangenschaft sind: die Gefangenen erhalten nur zweimal täglich Nahrung, morgens und abends. Das Essen ist von sehr schlechter Qualität und die Portionen sind sehr klein, mit dem Ergebnis, dass sie unter gesundheitlichen Problemen litten. Sie erlitten auch Verletzungen das Ergebnis der Misshandlungen als sie durch die Polizei am Ort des Vorfalls umzingelt wurden und während des Transports von Kwamki Lama zum Polizeihauptquartier in Mimika in der Mile 32. Sie wurden mit Kampfstiefeln getreten und mit Schlägen am ganzen Körper malträtiert.
(Information erhalten von einem der Beschuldigten, 25. März 2008) |
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