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Weitere Informationen über Tiefland- und Hochlandethnien.

Die Hochlandethnie der Dani Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Das Baliemtal verdankt seinen Namen dem gleichnamigen Fluss, der sich durch die fruchtbare Sohle windet. Die riesige Gebirgsspalte, mit einer Ausdehnung von 60 Kilometern Länge und 16 Kilometern Breite, liegt im zentralen Hochland West Papua (Indonesien) auf 1.600 Metern. Von mächtigen Bergketten eingeschlossen, bildet das Tal mit seinen umliegenden Höhenzügen den traditionellen Siedlungsraum der Dani, jener Ethnie, deren typischstes Kulturgut ihre Koteka, der Penisköcher, ist. Die Dani sind dunkelhäutig, muskulös und von gedrungener Statur. Besonders auffallend ist ihre breite Nase. Sie leben in kleinen Dörfern, die aus Rundhütten, dem Männerhaus und einem lang gestreckten Kochhaus bestehen.
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Die Korowai und Asmat im Tiefland Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Besonders beispielhaft für eine Tieflandethnie sind die Korowai, die auch als Baummenschen bezeichnet werden. Sie leben in einem etwa 600 Quadratkilometer großen, überwiegend durch Sumpflandschaft geprägtem Territorium zwischen den Flüssen Eilanden und Dariam Kabur in der Provinz Merauke in West Papua. Ein Großteil der Korowai gilt aufgrund ihres schwer zugänglichen Siedlungsgebietes, den dort offensichtlich nicht vorhandenen Bodenschätzen und dem somit verbundenen ökonomischen Desinteresses, als unkontaktiert. Infolge dieser Isolation zur Außenwelt ist die materielle Kultur dieses Volkes noch in der Steinzeit verwurzelt. Sie kennen weder Töpferei, weder Metall noch Schrift. Wie alle übrigen Wanderfeldbauern mit stark ausgeprägter Jagd- und Sammelorientierung leben sie von einer aneignenden Wirtschaftsform.
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