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Rebelle sagt Indonesien führt einen „verdeckten Krieg“ auf dem Boden Papua Neuguineas. |
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Geschrieben von Keulig
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Dienstag, 24. August 2010 |
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Bericht des Papua Neuguinea Post-Courier (Webseite) vom 17.August 2010
[Durch Simon Eroro in Vanimo] Der Sicherheitsmechanismus des Staates Papua
Neuguinea (PNG) ist zusammengebrochen, besonders an der PNG –Indonesien Grenze
in der Sandaun [West Sepik] Provinz.
Der Geheimdienstmitarbeiter Malaikat, ein Mitglied von Dentara Pembebasan
Nasional (Nationale Freiheitsbewegung), dem originalen militärischen Flügel der
Organisation Freies Papua (Operasi/Organisasi Papua Merdeka -OPM), erzählte dem
Reporter in einem Interview, geführt im grenznahen OPM Hauptquartier, der Krieg
gegen PNG sei durch das indonesische Militär schon mit verdeckten Mitteln
begonnen worden.
Der OPM Geheimdienstmitarbeiter sagte, während die militärische Planung auf Etappen
beruht, hat PNG über die Jahre hinweg die Fähigkeit verloren seine nationale
Sicherheit zu erhalten, indem es der Situation erlaubte sich immer weiter zu
verschlechtern. Er sagte, die Republik Indonesien habe heute eine gute
Regierung, doch das Militär hat die Politik des Landes beeinflusst und die
Rahmenbedingungen zur Fortführung ihrer verdeckten militärischen Operationen
geschaffen. Der Geheimdienstler sagt, dass diese anderen Jihadisten, Muslimische
Extremisten im Militär mit Verbindungen zu Terrororganisationen wie Jemaah
Islamiyah, an dem Bombenanschlag in Bali beteiligt waren (worüber[in der
Zeitung zuvor] berichtet wurde).
“ In anderen Konfliktherden gibt es immer eine lokale Bevölkerung. Um einen
Krieg zu gewinnen muss ein Militär zuerst die Herzen und die Unterstützung
ihrer lokalen Bevölkerung gewinnen; sie wird akkurate und rechtzeitige
Informationen zur effektiven Planung liefern. In PNG ist dieses System
zusammengebrochen.“ berichtete der OPM Beamte in einem exklusiven Interview. Er
sagte ein entscheidender Beweis sei die Anzahl von Bürgern Papua Neuguineas
entlang der Grenzprovinzen, die auf 12 000 illegal in Indonesien lebender Menschen
geschätzt wird. Sie sind bereits ein wichtiger Aspekt in der
Informationsbeschaffung gegen PNG geworden.
Der OPM Geheimdienstmitarbeiter sagte das indonesische Militär benutze einige
Flüchtlinge aus West Papua, indem sie unsere „PNG“ Sympathie ausnutzten um
ihnen in ihren verdeckten Kriegsbemühungen auf dem Boden PNGs behilflich zu
sein. Die PNG Grenzbeamten „benannt“ in Vanimo bestätigten, dass die Regierung
PNGs sehr wenig getan hat um unsere nationalen Sicherheitsinteressen zu
schützen.
Die Beamten sagten die Regierung habe ihnen nicht den nötigen Beistand, in Form
von Land, See-, und Luftraumlogistik zukommen lassen, zur Unterstützung von Sicherheitsoperationen
und für eine koordinierte Herangehensweise durch alle staatlichen
Sicherheitsbüros, um die nationale Sicherheit des Landes zu schützen.
Quelle: Papua New Guinea
Post-Courier Webseite in
Englisch, Port Moresby,
17. Aug. 10
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US Kongress puscht Obama West Papua zum Top-Thema zu machen |
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Geschrieben von FdN
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Mittwoch, 18. August 2010 |
Der Vorsitzende des Unterausschusses für Asien, den Pazifik und der
globalen Umwelt, Rep. Eni F. H. Faleomavaega und Donald M. Payne,
Vorsitzender des Unterausschlusses für Afrika und die Weltgesundheit
haben im US Kongress einen Versuch vorangetrieben, Präsident Obama dazu
zu bewegen, „West Papua zu einem der wichtigsten Themen der Regierung zu
machen“. Als Ergebnis ihrer Bemühungen haben 50 Mitglieder des US
Kongresses einen Brief an den Präsidenten unterzeichnet, in dem deutlich
gemacht wird, dass es starke Indikatoren für einen Völkermord an den
Papua gibt, verursachte von der Indonesischen Regierung. West Papua ist
diejenige Hälfte Neu Guineas, die von Indonesien 1962 überfallen und
besetzt wurde. Während Papua Anführer immer wieder versucht haben, in
einen Dialog mit der Indonesischen Regierung zu treten, haben die
Dialoge zu keinen konkreten Ergebnissen geführt und die Papua Anführer
verlangen nun nach einem Internationalen Dialog. In diesem Zusammenhang
haben die Unterzeichner des Briefes Präsident Obama gebeten, sich im
Rahmen seiner bevorstehender Reise nach Indonesien im November. mit
Einwohnern West Papuas zu treffen. Viele der Unterzeichner des Briefes
sind Mitglied der schwarzen Fraktion des Kongresses. Unter ihnen sind
Männer und Frauen, die in den 1960ern für die Bürgerrechte gekämpft
haben. Auch jüngere Politiker haben sich der Initiative zur
Unterstützung der Bevölkerung West Papuas, die lange genug gelitten hat,
angeschlossen.
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Open Letter to President of Indonesia on Papuan Political Prisoners |
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Geschrieben von FdN
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Montag, 16. August 2010 |
Susilo Bambang Yudhoyono
President
Republic of Indonesia
Istana Merdeka
Jakarta Pusat 10110 Indonesia
Via Fax, E-mail
Dear President Yudhoyono:
As Indonesia's National Day on 17 August approaches, we the undersigned
non-governmental organizations engaged in the defense of human rights in
Indonesia are deeply concerned that dozens of Papuans are incarcerated
in prisons in Papua and West Papua simply for having been involved in
non-violent demonstrations or expressions of opinion.
In most cases, these prisoners have been sentenced under Criminal Code
Articles 106 and 110 regarding "rebellion." These articles are a legacy
from the Dutch colonial era and are in violation of the Indonesian
Constitution, Articles 28(e) and 28(f) which respectively afford "the
right to the freedom of association and expression of opinion," and "the
right to communicate and obtain information for the development of
his/her personal life and his/her social environment, and shall have the
right to seek, acquire, possess, keep, process and convey information
by using all available channels."
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West Papua warnt vor Intifada gegen Jakarta |
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Geschrieben von FdN
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Donnerstag, 12. August 2010 |
In ihrer, unter indonesischer Herrschaft stehenden Heimat warnen
Leitfiguren West Papuas vor einer „totalen Intifada“ gegen Indonesien.
Grund ist das Unvermögen des Forums der Pazifischen Inseln ihre
Unabhängigkeit zur Sprache zu bringen. Es wird als mögliches Ende der
diplomatischen Versuche gewertet ihr Anliegen friedlich durch zu setzen.
Die politischen Führer West Papuas sind enttäuscht, dass Vanuatu als
neuer Vorsitzender die Angelegenheit nicht wie versprochen zur Sprache
gebracht hat. Sie haben auch Papua Neuguinea wegen „Verrats“ an ihnen
angeprangert, durch sein Beharren auf indonesischer Souveränität.
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West Papua Report August 2010 |
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Geschrieben von ETAN
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Mittwoch, 4. August 2010 |
Summary:
Fifty members of the U.S. Congress, under the leadership of House
Foreign Affairs sub-committee chairs Faleomavaega and Payne, have
written to President Obama to express their deep concern about West
Papua, noting indications of Indonesian "slow-motion genocide" against
Papuans. The Representatives strongly urged President Obama to give West
Papua a high priority in U.S. policy towards Indonesia and also called
on him to meet with Papuans in his scheduled November visit to
Indonesia. The Obama Administration has announced it will open contact
with the infamous Indonesian Special Forces (Kopassus), notwithstanding a
decade old Congressional consensus against ties with that group unless
and until that unit undergoes fundamental reforms. Papuan Political
Prisoner Filep Karma told international media that U.S. support for
Kopassus would only increase that units capacity to repress Papuans. An
International Court of Justice opinion granting Kosovo the right to
declare its independence would appear to have implications for Papuans
pursuit of self-determination. Indonesian analysts assess that
Indonesian central government unwillingness to dialogue with Papuans
inevitably leads Jakarta to resort to its repressive "security
approach." Reports of abuse of Papuan prisoners in Indonesian prisons by
their Indonesian guards continue. The Indonesian Seafarers Association
has revealed Navy and Fisheries Ministry collusion with foreign fishing
vessels illegally fishing in Papuan waters. The report also notes the
role of foreign fishermen in the transmission of HIV/AIDS in Papuan
ports of call.
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Französischer Journalist in Papua beim filmen verhaftet |
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Geschrieben von FdN
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Donnerstag, 15. Juli 2010 |
Erschienen im Guardian am 09. Juni 2010, von Baudouin Koenig:
Warum hört die indonesische Demokratie in Papua auf? Was versuchen die
indonesischen Behörden zu verbergen als sie mich beim filmen einer
friedlichen Demonstration verhafteten? Als französischer Journalist
reiste ich nach Indonesien um über eines der am schnellsten wachsenden
Mitglieder der G20 und das größte muslimische Land der Welt mit seinem
demokratischen Motto „Einigkeit in der Vielfalt“ zu berichten. Ich
reiste über einen Monat lang quer durch den Inselstaat. Ich arbeitete
ohne Behinderung auch an sensiblen Themen wie der Sharia, Terrorismus,
Korruption und das Abschlachten der Kommunisten 1965 etc. (Ausnahme
Region Posso the Celebes). Daraufhin erreichte ich mit einem gültigen
Presseausweis und Journalisten-Visa Jayapura, die Hauptstadt West
Papuas. Nur wenige Stunden nach meiner Landung erfuhr ich die
Einschränkung der Pressefreiheit.
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