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West Papua: Indonesische Tötungsmaschinerie verschärft sich
Geschrieben von FdN   
Montag, 4. Mai 2009

DAS SPEZIELLE AUTONOMIEGESETZ NR. 21 VOM JAHRE 2001 HAT EINE GIGANTISCHE TÖTUNGSMASCHINERIE IN GANG GESETZT, DIE DAS ÜBERLEBEN DER EINGEBORENEN WEST PAPUAS BEDROHT

Bericht von Socrates Sofyan Yoman, Präsident der Baptistenkirche West Papuas

Das von der Internationalen Gemeinschaft unterstützte Spezielle Autonomiegesetz Nr. 21 vom Jahre 2001 sollte eine endgültige und friedliche Lösung der politischen Konflikte zwischen dem Volk West Papuas und der Regierung Indonesiens darstellen. Ziel des Speziellen Autonomiegesetzes war der Schutz und die Entfaltung sämtlicher Lebensaspekte der Eingeborenen West Papuas sowie die Achtung ihrer Grundrechte. Sieben Jahre nach der Einführung ist das Spezielle Autonomiegesetz jedoch zur größten Tötungsmaschinerie und zu einer ernsthaften, strukturellen und systematischen Bedrohung für das Leben der Eingeborenen West Papuas geworden. Im Folgenden berichten wir über Tatsachen, die sich während der Zeit seit Einführung des Speziellen Autonomiegesetzes ereignet haben.

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fPcN West Papua Film beim Filmfestival New York, Los Angeles und Brno
Geschrieben von FdN   
Freitag, 1. Mai 2009

Unser im Jahr 2007 produzierte Film „West Papua – The secret war in Asia“ (15 Minuten), zu sehen in unserem Medienportal, wurde beim New Yorker und Los Angeles Short Film Festival pre-selected. Nach der Premiere auf der Biennale in Venedig 2007 (Radio New Zeeland), 2008 Origins First Nation Film Festival und Riverside Studios wird der Film auch beim Native und Indigenous Film Festival in Brno/Tschechien aufgeführt werden.

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Politischer Häftling Buchtar Tabuni erneut misshandelt
Geschrieben von FdN   
Dienstag, 28. April 2009
Indonesische Staatsanwälte attackierten am 22. April 2009 den politischen Gefangenen, Buchtar Tabuni, im Jayapura Distriktsgericht, West Papua. Buchtar Tabuni wurde von Mitgliedern der Staatsanwaltschaft und Polizei aus dem Gefängnis geholt, um an einer Vernehmung im Jayapura Distriktsgericht beizuwohnen. Die Verhandlung war angesetzt worden um die Aussage eines Experten zu hören.

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Ausweisung des Internationalen Roten Kreuzes aus West Papua
Geschrieben von FdN   
Sonntag, 26. April 2009
Das Außenministerium berichtet, dass Indonesien das International Committee of the Red Cross (Internationale Kommission des Rotes Kreuzes) angewiesen hat, die politisch heikle Region West Papua zu verlassen, nachdem Angestellte der Organisation Separatisten im Gefängnis besucht hatten. Der Sprecher des Außenministeriums Teuku Faizasyah sagte, dass die Regierung sich sowohl durch die Unterlassung von Seiten der Internationalen Kommission des Roten Kreuzes, sich eine angemessene Genehmigung für das Arbeiten in Papua zu besorgen, als auch durch ihre Gefängnisbesuche angegriffen fühle. Seit 2003 haben ausländischen Journalisten, Menschenrechtsorganisationen und das UN Flüchtlingshilfswerk keinen Zugang mehr nach West Papua.

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West Papua: English activist and presentation kit download
Geschrieben von FdN   
Dienstag, 21. April 2009
With this being such a crucial year for West Papua, we have put 
together a West Papua activist kit that people around the world can 
download from their computers and take action to spread awareness 
about the ongoing atrocities an crimes against humanity being 
committed by the Indonesian authorities in West Papua, as well as 
developing support for the Papuans right to self-determination.

The kit includes pint ready posters and flyers.

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Indonesische Polizei verletzt 11 Papua durch Schüsse, 6 weitere sterben
Geschrieben von FdN   
Donnerstag, 9. April 2009
Die indonesische Polizei schoss am Montag 11 Papuas an und verletzte sie. Dies geschah auf einer Unabhängigkeitskundgebung in der Papua Provinz, als Demonstranten zum Wahlboykott aufriefen und gegen eine Polizeirazzia protestierten, sagte ein Krankenhausmitarbeiter. In Indonesien finden am heutigen Donnerstag, den 09.04.2009, Parlamentswahlen statt. In Papua wurde zum Boykott der Wahl aufgerufen. “Mindestens 11 Menschen wurden durch Schüsse getroffen und ins Krankenhaus gebracht. Darunter befand sich ein Kind im Grundschulalter“, sagte Marsel, ein Mitarbeiter des Öffentlichen Regionalkrankenhauses von Nabire.

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