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Spannungen steigen während die Traditionen sterben
Geschrieben von Aubrey Belford   
Sonntag, 28. Dezember 2008
Die „Autowäsche“ im abgelegenen Baliem Tal in der Region von Indonesisch-Papua ist nicht so unschuldig wie sie auf den ersten Blick scheint. Wenige Jahrzehnte zuvor wäre etwas derartiges noch nicht vorstellbar gewesen. Dieses Tal, ein fruchtbares Becken umgeben von rauen Bergen, hat erst seit dem Ende des zweiten Weltkriegs Kontakt mit der Außenwelt. Alles, von Kleidung bis Metall über Geld und Medizin, ist hier etwas Neues. Bei der “Autowäsche”, gelegen an einer ruhigen Kreuzung in Wamena Stadt, sitzen obdachlose Männer und Jungen aus den Dörfern an der Straße in der Mittagssonne, trinkend und wartend auf die Ankunft von Autos oder Motorrädern.
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Indonesien publiziert den "Act of Free Choice" als Betrug!!!
Geschrieben von Administrator   
Freitag, 19. Dezember 2008
Unter diesem Link der indonesischen Botschaft in UK (Zugriff 19.12.2008) finden Sie einen Text der folgendes sagt: "Indonesien übernahm die Kontrolle über Papua, einer ehemaligen Holländischen Kolonie in der Westhälfte der Insel Papua Neuguinea, nach einem Referendum an ausgewählten Papuas 1969, das weithin als Betrug angesehen wird."

http://www.indonesianembassy.org.uk/news2008/news_2008_11_29_papua_1.html

Da der Link bzw. die Seite von den indonesischen Behörden bald offline genommen werden könnte haben wir Ihnen zur Sicherung der Fakten hier einen Screenshot der Seite eingefügt:
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Protestaktion: Menschenrechtler Sebby Sambom verhaftet
Geschrieben von Administrator   
Freitag, 19. Dezember 2008
Nach der Verhaftung von Buchtar Tabuni, dem Vorsitzenden des Komitees der Internationalen Parlamentarier für West Papua (IPWP) in Papua, angeklagt unter dem „Subversive act“, ist nun auch Sebby Sambom von der Polizei verhaftet worden. Sebby Sambom, ebenfalls Mitglied im Komitee der IPWP, wurde am 17.12.2008 in Sentani am Theys Eluay Gedenk-Park nach einer Pressekonferenz verhaftet und um 13.20 Uhr zum Polizei Hauptquartier gebracht. Auf der Pressekonferenz hatte Sebby Sambom die sofortige Freilassung von Buchtar Tabuni gefordert.
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Demo zum blutigen Jahrestag: Abepura am 07.12.2000
Geschrieben von Administrator   
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Am 7. Dezember 2008, dem 8. Jahrestages des blutigen Zwischenfalls in Abepura, versammelten sich viele Menschen zu einer Solidaritätskundgebung für die Opfer der Menschenrechtsverletzungen von damals. Die Kundgebung fand in Abepura statt. Acht Sprecher bekundeten ihr Mitgefühl gegenüber den Opfern und deren Hinterbliebenen. Sie betonten, dass es bis heute keine Gerechtigkeit für die Opfer gegeben habe.
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Protestaktion: Buchtar Tabuni verhaftet (Fotostrecke)
Geschrieben von Administrator   
Samstag, 6. Dezember 2008
Seit der Gründung der Internationalen Parlamentarier für West Papua (IPWP) in London am 15.10.2008 haben mehrmals Tausende Papuas in vielen Teilen der Insel für Selbstbestimmung demonstriert. Sie riefen immer wieder die internationale Gemeinschaft zu Hilfe für ihr unterdrücktes Volk auf. Als Antwort darauf haben die indonesischen Behörden Studenten und Aktivisten verhaftet, die als Unterstützer der IPWP gelten. Buchtar Tabuni hatte die Demonstrationen in Jayapura organisiert und ist jetzt verhaftet worden.
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Proteste am 1. Dez. 2008, dem Nationalfeiertag (Fotostrecke)
Geschrieben von Administrator   
Donnerstag, 4. Dezember 2008
Die indigenen West Papuas kamen zu Tausenden zusammen, um ihren Nationaltag zu feiern. Der erste Dezember ist ihr Nationaltag oder Nationalflaggentag. Vor 47 Jahren, am 1. Dezember 1961, wurde in der niederländischen Kolonie West Neuguinea zum ersten Mal offiziell der „Morning Star“ (Morgenstern), die West Papua Flagge neben der niederländischen gehisst. Als dies in der Zeremonie geschah salutierten niederländische und Papua Militärangehörige gemeinsam, begleitet von einer Marine Kapelle, die die Nationalhymne „My Land Papua“ (Mein Land Papua) spielte. Die Niederländer waren endlich kurz davor den Menschen West Papuas ihre Freiheit zu geben. Es ist eine der großen Tragödien, dass West Papua in seinem Moment der Freiheit brutal zermalmt, und 1963 im Grunde an Indonesien ausgehändigt wurde. Nach 6 Jahren, in denen Indonesien die administrative Verwaltungsmacht über Papua hatte, hielten sie ein Schein-Referendum, genannt den „Act of Free Choice“, unter der Aufsicht der UN, ab. Nur 1026 handverlesenen Wählern, entsprechend einem Repräsentanten für ungefähr 700 Papuas, wurde es erlaubt unter Zwang ihre Stimme „für das verbleiben mit Indonesien“ abzugeben. Die Papuas nennen dies den „Act of No Choice“ (Akt der fehlenden Wahl).
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