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Amnesty International Bericht
Geschrieben von Administrator   
Donnerstag, 24. Mai 2007
Täter von Menschenrechtsverletzungen können weiterhin ungestraft in den indonesischen Provinzen Nanggroe Aceh Darussalam (NAD) and Papua Gewalt ausüben. In Papua geschehen Fälle von außer gerichtlichen Exekutionen, Folterungen und einer exzessiven Anwendung militärischer Gewalt. Im ganzen Land geschehen grobe Misshandlungen oder Folterungen in den Haftanstalten sowie im Polizeigewahrsam. Drei Menschen wurden im September 2006 exekutiert, was zu einer vermehrten Diskussion über die Todesstrafe führte. Mindestens 13 Menschen wurden zum Tode verurteilt. Die Meinungsfreiheit wird weiterhin unterdrückt und mindestens acht Menschen verfolgte man für ihre friedliche Meinungsäußerung.
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Proteste nach Kirchenbesetzung
Geschrieben von Administrator   
Mittwoch, 16. Mai 2007
Die Kirche in Papua fordert die indonesische Polizei auf, die Besetzung der Kingmi Kirche wieder aufzuheben, die von den Sicherheitskräften in Jayapura kontrolliert wird. Am Morgen verhaftete die Polizei Dutzende von Papua, die mit etwa 500 weiteren Mitgliedern der Kingmi Kirche gegen deren Besetzung durch indonesische Para-Militärs und der Polizei protestierten.
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Polizei besetzt Kingmi Kirche
Geschrieben von Administrator   
Dienstag, 15. Mai 2007
Berichte aus Jayapura letzte Nacht lassen befürchten, dass die Polizei die Kontrolle über die Kingmi Kirche und deren Büros übernommen hat. Die Kirche ist nun von der Polizei besetzt. Letzte Nacht versuchten Mitglieder der Kirche zusammen mit Rev. Zebelum Karubaba, der Vorsitzende der Kingmi Kirche, mit der Polizei deswegen Gespräche zu führen. Ebenso anwesend waren Rev. Benny Giay, Vorsitzender des Büros für Gerechtigkeit und Frieden und Rev. Noakh Nawipa, Vorsitzender des Walter Post Theological College. Letzterer war am 30. Dezember 2006 von der indonesischen Polizei angegriffen und verletzt worden, als diese versuchten, die Kirche unter ihre Kontrolle zu bringen.
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Massenproteste weiten sich aus
Geschrieben von Administrator   
Donnerstag, 3. Mai 2007
Als Protest gegen den 44. Jahrestag der Übernahme West Papuas durch Indonesien hielten Mitglieder von Front PEPERA Massenproteste ab. Nach einem langen Marsch von Yakonde Padang Bulan zur Lingkaran Area in Abepura stoppten sie vor dem Sumber Makmur Geschäft. Der Protest wurde als eine stille Demonstration abgehalten, begleitet von viel Polizei. Transparente wurden entfaltet mit der Aufschrift: „West Papua als Teil des indonesischen Staates ist illegal.“
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Geschäftsleute weisen Spezielle Autonomie zurück
Geschrieben von Administrator   
Mittwoch, 2. Mai 2007

Nur Tage nachdem mehr als 1.500 Studenten in Jayapura und mehr als 1.000 Jugendliche in Manokwari bei Massenprotesten die Spezielle Autonomie zurückgewiesen haben, schlossen sich nun auch West Papua Geschäftsleute dieser Forderung an und lehnten die Spezielle Autonomie vor dem Provinzparlament ab, weil sie nicht wirkt. Die Protestierenden sind eine Gruppe der Indigenen Papua Geschäftsleute, die am 30.04.2007 einen umfassenden Dialog zwischen der indonesischen Regierung, Vertretern West Papuas und einer neutralen und unabhängigen dritten Partei forderten.

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Proteste gegen die Spezielle Autonomie auch in Manokwari
Geschrieben von Administrator   
Dienstag, 1. Mai 2007
Heute gab es ebenso Massenproteste in Manokwari, wie einige Tage zuvor auch in Jayapura, indem das Volk West Papuas die von Indonesien 2001 implementierte Spezielle Autonomie ablehnt und ein neues Referendum fordert. Am 01.05.2007 kam es zwischen 9 und 12 Uhr in Manokwari zu Massenprotesten unter der Koordination des Zentrums für Kommunikation der Cendrawasih Jugend (Communication Centre of Cendrawasih Youth CCCY). Die Demonstranten zogen vom Stadium in Manokwari nach Panggung Terbuka. Über 1.000 Protestierende und ein großer Motorradkonvoi nahmen an der Demonstration teil.
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