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Anhaltende Militäroperationen im Hochland West Papuas
Geschrieben von FdN   
Montag, 22. Juni 2009

Heute erreichten uns beunruhigende Nachrichten aus dem Puncak Jaya Hochlanddistrikt West Papuas. Zurzeit führen paramilitärische Einheiten der Polizei (Brimob) so genannte „Sweeping Operations“ durch. Mehrere Papuas sind getötet worden, Häuser wurden angezündet und Haustiere getötet. Mehrere hundert Papuas flohen in den Dschungel der umliegenden Berge und halten sich dort vor dem Zugriff durch indonesische Sicherheitskräfte versteckt. Einige der Flüchtlinge sind bereits an Hunger und Krankheiten gestorben.

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Buchtar Tabuni drohen 10 Jahre Haft wegen Demonstration und Rede
Geschrieben von FdN   
Donnerstag, 18. Juni 2009

Die Staatsanwaltschaft hat im Fall Buchtar Tabuni beim Gericht in Jayapura/West Papua zehn Jahre Haft wegen mutmaßlichen Landesverrats gefordert. Buchtar, der Vorsitzende der Internationalen Parlamentarier für West Papua (www.IPWP.org ), war im Dezember vergangenen Jahres verhaftet worden, nachdem er eine friedvolle Demonstration geleitet hatte, die zur Begrüßung für die in London gegründete Gruppe „International Parliamentarians for West Papua“ (IPWP) abgehalten worden war. Die Demonstration mit hunderten Teilnehmern hatte am 16. Oktober 2008 in Jayapura stattgefunden. Die Bewegung der IPWP unterstützt einen friedvollen und selbst bestimmten Prozess für die Unabhängigkeit West Papuas von Indonesien.

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Stoppt Gefängnisgewalt in West Papua
Geschrieben von Administrator   
Freitag, 12. Juni 2009

Die indonesische Regierung sollte Untersuchungen zu misshandelnden Gefängniswärtern und -beamten im Abepura Gefängnis einleiten und sie zur Verantwortung ziehen, sagte Human Rights Watch heute. Mehrere Quellen berichten, dass Folter, Schläge und Misshandlungen durch Gefängniswärter ausufern. Im Gefängnis von Abepura befinden sich zurzeit etwa 230 Gefangene, davon mehr als ein Dutzend für friedliche politische Aktivitäten. „Wie kann die Regierung bei Schlägen und Folter in einem ihrer Gefängnisse wegsehen?“ sagte Brad Adams, Asiendirektor bei Human Rights Watch. „Jakarta muss diesem entwürdigenden Verhalten ein Ende setzen, die Verantwortlichen bestrafen und beginnen die Vorgänge dort zu untersuchen.“

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Indonesien entsendet mehr Truppen nach West Papua
Geschrieben von FdN   
Mittwoch, 10. Juni 2009

Die indonesische Regierung entsendet zusätzlich drei Kolonnen paramilitärische Polizeikräfte der Eliteeinheit Brimob nach West Papua. Die Truppen sollen die Alarmbereitschaft vor und während der Präsidentschaftswahlen am 08. Juli 2009 erhöhen. Der indonesische Minister für Rechts- und Sicherheitsangelegenheiten, Widodo, erklärte, dass die Brimob Truppen aus Jakarta und Süd-Sulawesi am Montag, den 08.06.2009 in der Provinz West Papua eingetroffen sind.

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Amnesty zeichnet düsteres Bild der Menschenrechte in Indonesien
Geschrieben von Administrator   
Freitag, 5. Juni 2009

Laut dem jüngsten Bericht von Amnesty International gehen in Indonesien die Angriffe auf Meinungsfreiheit und die exzessive Gewalt ungezügelt weiter. Der Bericht, der Donnerstag in London herausgegeben wurde besagt, dass die Anzahl der wegen ihrer Gesinnung inhaftierten Menschen deutlich auf 117 angestiegen ist, während gleichzeitig die Anzahl der Menschen, die wegen friedvollem Ausdrückens ihrer Meinungen festgenommen wurden, auf 32 Menschen im Jahr 2008 angestiegen sei. Zusätzlich verbleiben 85 Menschen, die in früheren Jahren festgenommen wurden, weiterhin im Gefängnis.

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A Man on a Mission - Benny Wenda is a leader of his people
Geschrieben von Administrator   
Montag, 1. Juni 2009

As a young child in the 1970s, Benny Wenda’s world was his village in the remote highlands of West Papua. Life consisted of tending gardens with his mother among the Lani people who, he says, ‘lived at peace with nature in the mountains’. In 1977 that life changed dramatically.

That year, the military appeared in his village. Now, every morning on the way to their gardens, Benny and his mother and aunties would be stopped and checked by Indonesian soldiers. Often the soldiers would force the women to wash themselves in the river before brutally raping them in front of their children. Many young women, including three of Benny’s aunties, died in the jungle from the trauma and injuries inflicted during these attacks, which often involved genital mutilation. Every day Papuan women had to report to the military post to provide food from their gardens, and to clean and cook for the soldiers. Violence, racism and enforced subservience became part of daily routine.

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